25 September 2010

Geburtstag, Tequilla und a Mass Bier in Peru

Vielen lieben Dank fuer all eure Geburtstagswuensche!
Gleich mal noch vorn weg - mir ging es genau nur 1 Tag so schlecht. Das ist hier aber wohl ueblich laut mehrerer selbst Betroffener. Alles wieder gut und Manu ist gar nix passiert...
Sooo also jetzt bin ich 29 Jahre alt...und? Nix und.
Vormittags sind wir mit dem Boot auf die Islas del Uros gefahren wobei man von Glueck sagen kann, dass ein Boot nicht untergeht wenn es zu langsam faehrt. Puuh liebe Leute, waer der Titicacasee nicht so kalt waere ich geschwommen und wahrscheinlich ne Stunde vorm Boot da gewesen. Aber wie heisst es so schoen - der Weg ist das Ziel oder ne gute Schlafmoeglichkeit.
Auf den Islas del Uros - die schwimmenden Inseln - wurden wir dann Augenzeugen des bisher groessten Tourispektakels der gesamten Reise. Empfangen mit Gesang von traditionell gekleideten Damen und so gleich wurden wir im Halbkreis um eben diese versammelt und ueber deren traditionelles Leben und Streben auf den Inseln informiert. Ob die dann wirklich dort leben oder nur von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr sei mal dahin gestellt. Ich jedenfalls moechte nirgends wohnen wo ich den ganzen Tag angestarrt und fotografiert werde und Leute Fotos von meiner Wohnung inkl. Dreckwaesche machen und dann als Hoehepunkt auch noch meine Klamotten anziehen wollen...
Weiter ging die (Schnecken)fahrt auf die Insel Taquile wo die Horde den Berg hinauf, durch Doerfer wo wir "Dorfbewohnern bei ihrem alltaeglichen" Leben bestaunen durften und zum Mittagsessen platziert wurden. Die dort lebenden strickenden Maenner (und das tun die wirklich) wollten dann natuerlich noch ihre selbstproduzierten Waren los werden und ab ging es im Sauseschritt hinunter zum Hafen und in mittlerweile leicht agressiv machender, ueberaus lahmer Fahr zurueck nach Puno.
Der Ausflug war jetzt nicht sooo uebel wie es sich vielleicht anhoert - aber wie gesagt, das obertouristischte was wir bisher gemacht haben. Die schwimmenden Inseln waren schon sehr interessant und auch die Wanderung wirklich schoen.
Abends haben wir uns dann mit dem dt. Paerchen dass wir auf unserer Colca Canyon Tour kennengelernt haben getroffen. 20 Uhr, Plaza de Armas (geht wie gesagt in jeder peru. Stadt) und dann gingen wir erst mal (wirklich unglaublich super) lecker zum Essen. Als nach 2 Bier dann das Lokal aber leer war beschlossen wir uns noch ein anderes nettes Plaetzchen zu suchen und das haben wir auch gefunden. "Positive Vibrations" - gesagt, getan. Die Kneipe war so ein Muecke-Verschnitt (fuer alle die diese tolle Lokalitaet noch kennen&erleben durften) und wir fuehlten uns so gleich wohlig&warm (das machte dann wohl der Holzofen dort aus). Aus dem gemuetlichen Bierchen bevor wir brav frueh ins Bett gehen wollten um den morgigen, fuer alle fruehbeginnenden Tag, fit anzugehen wurden dann...aehm. Es wurde spaet und alle waren etwas angeschickert. Na was will man auch machen, wenn es zur Oktoberfestzeit in Peru auch Mass Bier gibt!?!? Ich denke die "Masskruege" waren eher fuer mehr Personen zum einschenken in kleine Glaeser gedacht - so habe ich zumindest die verwunderten Blicke der Barkeeper gedeutet als wir 3 Mass Bier bestellt haben. Zur Abschluss dann noch 1 Tequilla (hier aber 4 cl) aus dem dann doch mehrere wurden und beim letzten an der Bar wurden wir noch zum Gruppenfoto hinter die Theke gebeten.
Am naechsten Tag ging es dann fuer eine Nacht nach Bolivien, genauer gesagt in das kleine Oertchen Copacabana. Hier gibt es leider nicht so viel zu berichten, da uns die Zeitumstellung einen Strich durch unseren Ausflug auf die Isla del Sol (Sonneninsel) gemacht hat. Naeher moecht ich mich dazu jetzt nicht aeussern - es koennte sein, dass wir da was falsch gemacht haben... Aber das Oertchen war nett und sehenswert und wir hatten 2 schoene halbe Tage dort.
Morgen dann weiter nach Cuzco uuuund 20 Uhr, Plaza de Armas :)